7/22/2013

Hören, Sehen, Staunen!

Ich dachte, ich erzähl euch mal nicht nur über Musik sondern über Filme. In Kombi mit Musik, versteht sich.


„In Wien, musst erst sterben, dass dich hochleben lassen, aber dann lebst lang.“
Das hat Falco mal gesagt. Ja, Recht hatte er.

Leben lässt ihn auch Manuel Rubey in „Falco – Verdammt, wir leben noch!“. Ein von mir heiß geliebter Film.
Von Vielen wurde der Film stark kritisiert. Ich find ihn super – bin aber auch Falco Fan. Vielleicht findet man ihn nur dann gut? Ich weiß es nicht.
Ich finde Falco als Mensch unfassbar interessant. Ebenso interessant fand ich deshalb die Umsetzung, ihn in einem Film darzustellen. Diese Verrücktheit und der Wahnsinn die der Erfolg mit sich bringt. Allgemein auch ein Thema, das mich fasziniert. Muss man wirklich sterben um zu leben?
Irgendwie ein großes Mysterium drum herum, was mit Falco’s Musik perfekt untermalt wird.



Noch einer meiner biografischen Lieblingsfilme: Control
Hier geht’s um die Band Joy Division und vorallem um den Lead-Sänger Ian Curtis. Der Film basiert auf dem Buch „Touching from a Distance“  von Curtis zurück gebliebener Frau. Der Weg des jungen Ian Curtis und der Band wird begleitet bis zum Selbstmord des Leadsängers.
Der Film kam 2007 raus und das in schwarz-weiß, was ihn für mich wahnsinnig veredelt. Mach Screenshots von diesem Film und häng diese wunderbare schwarz-weiß Collage an deine Wand! Wohl eine der besten Bands der Welt mit dem erschütternsten Film, den ich je gesehen habe. Geht stimmungstechnisch auch nicht immer weil man danach irgendwie immer stimmungstechnisch angeknackst ist...


Ein Film, der mich lange nicht los gelassen hat oder es immer noch nicht getan hat:
Die Träumer
Ich hab den Mal vor ner Ewigkeit so halbwegs im Fernsehen gesehen. Nicht ganz und mit eher negativen Erinnerungen. "Mega ekelhaft", "total krank" "Wer schaut denn sowas an?" waren meine Gedanken und deshalb wurde der Film auch schnell vergessen. Für wenig Geld habe ich ihn mir dann doch gekauft und ihm noch ne Chance gegeben. Es hat sich gelohnt. Ich würde ihn NIE als absoluten Lieblingsfilm bezeichnen. Aber als Film, den man nicht einfach so schaut.

Warum?
Ich kann mich nicht mit den Charakteren identifizieren. Das sind Figuren in denen ich mich nicht wiedererkennen kann. Klar, zum Teil vielleicht schon aber im Vergleich zu vielen anderen Filmen nicht. Wer den Film gesehen hat, weiß vielleicht wovon ich spreche.
Aber ist es nicht genau das, was ihn so sehenswert macht? Ein Film mit keinem 0815 Charakter. Cooler rocker Typ, nettes Mädchen von nebenan, schrullige Mitt-Dreizgerin mit Beziehungsproblemen, arbeitsgeiler Obermacho. Nö. Drei junge Menschen, die zu Freunden werden und in Welten leben, von denen die „draußen“ keine Ahnung haben. Keine Bridget Jones über die ich jedes Mal lache, bis mir auffällt, dass ich wohl genauso bin.

Hier glaube ich ganz gut erzählt.




Von der Kunst sich durchzumogeln
Vielleicht mag ich diese eigentlich einfache Geschichte deshalb so gerne, weil ich mich auch schon viel durchgemogelt hab.
George’s Auffassung des Lebens ist klar: Hausaufgaben und Anstrengungen in der Schule sind unnötiger Zeitvertreib, da der Mensch sowieso sterblich ist und daher die in der Schule gewonnenen Erkenntnisse ohnehin nur eine begrenzte Zeit genutzt werden können.
Diese Einstellung wird – zumindest für den Abschluss – von diversen Menschen beeinflusst und geändert. Hier eben sehr cool: die Filmmusik


Reinhören lohnt sich wirklich!

  
Wow!
Für mich einer der besten deutschen Filme. Rosi is King. Gerd Baumann is King.
Was er da für Wer früher stirbt, ist länger tot gezaubert hat: ein Meisterwerk!
Ein unverbesserlicher Soundtrack und wie Maß geschneidert für den Film. Kein Song fehl am Platz, nicht zu viel, nicht zu wenig. Einfach grandios!




Gerade aktuell im Kino:
Systemfehler – Wenn Inge tanzt
Die Geschichte auch hier total easy:


Indierocker trifft auf Idealistin, arroganter Ehrgeiz prallt auf nerdiges Öko-Strebertum – das sind Max (Tim Oliver Schultz) und Inge (Paula Kalenberg), die Helden von Systemfehler – Wenn Inge tanzt. Klar, dass diese Kombination ein Stakkato heftiger Explosionen auslöst. Max und Inge hassen sich amtlich – spätestens seit er den ebenso erfolgreichen wie beleidigenden Song "Wenn Inge tanzt" über sie geschrieben hat.
 
Wenn man den Trailer gesehen hat, kann man sowieso schon sagen wie der Film ausgeht. Deshalb bin ich fast mit einer „Hm. Story ist ziemlich langweilig, wird eher unspannend“ Einstellung ins Kino gestiefelt. Ich war aber übermäßig positiv überrascht! Nein, BEGEISTERT war ich!
Der Film hat unfassbar viel Witz und die Bandmitglieder sind Charaktere, mit denen wohl jeder mal ne Runde rumkumpeln mag. Auf n Bier und ne Zigarette.
Mit deutschem Poprock  kann ich generell nicht mal viel anfangen, fand den Soundtrack hier aber sehr, sehr gelungen! Mit fast 20 in ne „Teeniekomödie“ zu gehen is mir auch 0 peinlich. Voll mein Ding und meiner Meinung nach eigentlich auch ne Materie, die für Jeden gut is. Für die „Alten“ zum in die Jugend zurück versetzen und für die „Jungen“ zum identifizieren. Vielleicht aber ein Genre, dass zu arg mit Vorurteilen und Klischees behaftet ist.



Und dann natürlich noch GANZ WICHTIG!
Irgendwann dieses Jahr kommt ein Film über die supersüße Boygroup One Direction. Justin Bieber in 5fach...                                                                                               
- kleiner Witz am Rande.

7/19/2013

7/17/2013

It's alright as long as I can stay


Ein sommerliches Hallo!

Viva, viva, viva. Was machst du nur mit mir? Dieser Sender spielt zum Großteil nur den üblichen Einheitsbrei der Charts, aber vor der Werbung graben sie für ein paar Sekunden immer die kleinen Schätze aus, wie ich finde. Heute hab ich wieder einen gefunden. Die Münchner Band Claire.


Die Biographie auf deren Website liest sich folgendermaßen:

The three young musicians and producers, Matthias Hauck, Nepomuk Heller and Florian Kiermaier, who share a studio in the south of Munich, decided at the beginning of 2012, to produce a track with the singer-songwriter Josie-Claire Bürkle, for a film project amongst friends.
The evening was to become legendary and aspired ambitions to immediatly do more. Three months of intensive studio work followed, at the end of which an EP emerged that achieved in a short space of time, 30.000 Soundcloud plays and caught the attention of labels, bookers, radio stations and blogs.
Now Claire is born, a band that finds itself somewhere between synthpop, electronic-pop, half-time beats, hip-hop and indie and they´re ready to be let loose on the stages of the world.

So sehn sie aus:





Und klingen tut das Ganze ... saugut!

#1) Games







Grüße an Euch!
Steffi


7/12/2013

7/11/2013

Ständig Weihnachten


Gute Musik entdecken ist jedes Mal wie Weihnachten

So. Und was gibt’s so Neues aus dem Hause FräuleinsMixtape?

 

Hä? Klaas? Is das nicht der von MTV? Joko & Klaas?
Jep. Korrekt. Genau der! Wusste auch nicht, dass der Band hat. Jetzt weiß ich’s, ihr auch und ich weiß zudem, dass das Lied ziemlich genial ist, Ende September ein Album kommt und man dann auch live lauschen kann. Weiß ich mehr als ihr aber ich teile ja mit euch, ne? 
26.09. Hamburg Reeperbahn Festival
07.11. Essen Zeche Carl
08.11. Hannover Musikzentrum
10.11. München Ampere
12.11. Stuttgart Wagenhallen
13.11. Leipzig Werk2
06.12. Frankfurt Zoom
07.12. Köln Gloria
08.12. Berlin Lido

Milky Chance

Komischer Name aber n saucooler Typ! Die Stimme von Clemens ist absolut nicht 0815 und gibt dem Ganzen einen ungewöhnlich lässigen Touch. Das Album gehört mit in den Sommer und an den See. Passt zu grünen Wiesen und Duft nach Grillfleisch und Bier.  



usw.


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Kauft euch das Ding namens „Sadnecessary“ und unterstützt den Bub ne Runde! Verdient – wie ich finde!

Hier noch bisschen mehr Blabla zu Milky Chance:



Kodaline  + Torpus & The Art Directors

Meine Southside-Entdeckungen. Wir waren immer bisschen früher bei den Bühnen/in den Zelten. In der ersten Reihe tanzen ist nun mal meistens am spaßigsten und abgesehen davon, kriegt man auch immer noch was von der Band davor mit. Das war ganz klar ne gute Sache, denn sonst hätte ich mein Musikrepertoir nicht mit „Kodaline“ und „Torpus & The Art Directors“ aufstocken können.

Die Dubliner von Kodaline liefern dir mit ihrem Album  „In a perfect world“ eine gute Mischung aus laut und leise, feiern und nachdenken. 

 
 


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Weiter mit „Torpus & The Art Directors“. Folk-Kram aus Hamburch.
Haben mich enorm an Mumford & Sons erinnert. Da fand ich das letzte Album ziemlich, ziemlich mau. T&TAD ersetzten das jetzt bei mir mit einem wesentlich gemischteren und weniger monotonen Werk. 




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Pandabär

Steffi hat euch ja über das Umsonst-Mixtape von Cro informiert. Das war überhaupt gar nicht mein Fall. Wenn die ersten Sekunden vom Beat/der Melodie nicht gefallen, ist bei mir die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Lied aufm IPod doch noch Sterne holt eher unwahrscheinlich. War hier auch so.

DESHALB hab ich lieber Geld ausgegeben und mir die Whatever-Single geholt. 


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Kveikur

Sigur Rós. Ich krieg nicht genug. Blöd für die, die mit der Musik nichts anfangen können und von mir zugelabert werden.
Gut für die, die auch ein Fable für die Isländer haben.

Düster und eindrucksvoll legt sich das Album über deine Ohren. Harter Bass, Percussions, Schellen, etc. pp. springen mit voller Wucht aus den Boxen und auf dich drauf!


Für mich ist es immer ganz, ganz schwer Sigur Rós zu beschreiben. Das ist ein Gemisch aus so viele Gefühlen, die ich nur schwer auf Papier bringen kann. Für mich ist das Herzmusik. 

 


Andere können ganz gut beschreiben, wie hier auf Amazon. Treffende Rezesion. Wenn ich die Platte beschreiben könnte, würde mein Fazit auf jeden Fall ähnlich aussehen: 



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OK KID

Eine Band hab ich noch (dann is erstmal genug).
Zwar nicht neu für mich aber das Album lässt mich nicht los. 





Deutsche Musik. Immer so ne Sache.  
Durch die Härte der Sprache klingt deutsch schnell abgehakt, plump, schlecht gereimt und halt irgendwie scheiße. Bei OK KID überhaupt nicht! Qualitativ absolut geile Texte mit viel Melancholie und Raum zum Nachdenken. 

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7/05/2013

FR!DAY